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Musik Produkt-ID: #808


Ich bin dann mal weg. 6 CDs: Meine Reise auf dem Jakobsweg



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  • Hörbuch

Produktbeschreibung

Roof Music Kerkeling | Ich bin dann mal weg (6 CDs), VÖDatum : 15.07.06

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5 Responses to “Ich bin dann mal weg. 6 CDs: Meine Reise auf dem Jakobsweg”

  1. Andre Muehlnickel sagt:

    Leider wird dieses Buch seinen Vorschusslorbeeren z.b. anhand der Chartplatzierung in keinster Weise gerecht, es handelt sich auch weniger um eine Beschreibung der Reise auf dem Jakobsweg als von verschiedenen Anekdoten aus Hans bisherigen Leben. Wenn der Autor die Stellen weggelassen hätte wo er über seine Füsse die ihm wehtun jammert (alle 3 Seiten ausführlich,leider ), über fehlende Schmetterlinge erzählt und das er Fremde Menschen die ihm nicht interessant genug erscheinen nicht anspricht, weggelassen hätte, wäre das “Buch” 30 Seiten dick geworden, leider tat er dies nicht, stattessen strotzt es nur so von Vorurteilen, die doch gerade er vermeiden sollte.Wenn man dann solche Erkenntnisse des Tages liest wie “Es ist gut nicht alleine zu sein”,”Höre auf deine innere Stimme usw.” fragt man sich wie alt der Mann ist, solche Sachen weiss man schon mit 12 Jahren, er offensichtlich nicht ,obwohl er fasst jede bekannte Sprache spricht. Vielmehr hätte mich interressiert warum er alleine geht und warum sein Lebensgefährte nicht dabei ist, aber solche Sachen verschweigt er, als ob es sie nicht gibt.Desweiteren ist dieser Weg für ihn auch mehr eine Art Erlebnissurlaub ,da er die meisste Zeit entweder mit dem Bus oder Bahn fährt anstatt zu laufen, in den meisten Städten ist ihm auch gerade das beste Hotel am Platz gut genug. Er hat auch den Zweck des Pilgerns nicht verstanden , die Pilgerherbergen stehen nicht umsonst dort, aber obwohl viele Millionen Meschen dort übernachteten seit vielen Jahren sind sie unter seiner Würde, die meisten bezeichnet er als unbewohnbar, er würde sich sicher auch auf den Mount Everest tragen lassen, ein Buch darüber schreiben und stolz darauf sein , zusammengefasst ist das Buch Schund, eine Bild Zeitung hat mehr Substanz als das.

  2. Karim sagt:

    Die negativen Rezensionen kann ich überhaupt nicht verstehen. Entweder die Leute haben hier ein hochgeistiges Buch erwartet, was von Erleuchtungsmoment nur so strotzt, oder sie glaubten, dass dies ein typische Hape-Kerkeling-Buch wird, in dem man sich nach jeder Zeile schüttelt vor Lachen. Beides sollte man nicht erwarten! Hape schreibt hier nicht als Komiker, noch als Weisheitslehrer. Er schreibt als einfacher Mensch, der tief in der Wirklichkeit verankert ist, aber dennoch ahnt, dass es mehr gibt, als die Augen sehen und die Ohren hören können!

    Anlaß für die Reise waren ein Hörsturz und eine Gallenblasenoperation, die ihm klar signalisiert haben, “so geht’s nicht weiter!” Der Reiseführer zu diesem Pilgerweg ist ihm in der Buchhandlung vollkommen unerwartet vor die Füße gefallen und er hat sich mit einer eher zweifelnden Haltung auf den Weg begeben und sich oft selbst gefragt, ob er sie nicht mehr alle hat, diesen Weg auf sich zu nehmen. Das ist die Grundsituation, aus der sich alles entwickelt.

    Das Buch ist genial, insbesondere weil es von einem stinknormalen Menschen und keinem Pseudo-Guru geschrieben wurde. Es enthält – meist ungewollt – ‘ne Menge Weisheit verpackt in viele kleine Szenen, die einem immer wieder ein Schmunzeln abringen! Wenn man Hape aus dem Fernsehen kennt, weiß man auch, dass sein Gejammer über den harten Weg nicht wirklich Selbstmitleid ist, sondern eine Menge Situationskomik enthält.

    Jeder müßte sich so eine Auszeit nehmen (können), um endlich mal wieder zu sich zu finden und zu kapieren, dass vieles, was uns wichtig erscheint, vollkommen irrelevant ist und wir gut darauf verzichten können, auch wenn wir uns das im Alltag nicht vorstellen können.

    Am Ende des Weges hat er sicher nicht die Erleuchtung gefunden, aber eine Menge Erfahrung gesammelt, die aus ihm sicher einen ein wenig weiseren Menschen gemacht haben, als zu Beginn seiner Reise.

    Geniales, aber locker geschriebenes Buch! Ich hab’ es in zwei Tagen gelesen, weil ich nicht mehr aufhören konnte und hab’ richtig Lust bekommen, auch einfach mal von dannen zu ziehen, einfach so, ohne Ziel, einfach bei mir sein… Schön!

  3. M. Schneider sagt:

    Hape Kerkelings: “Ich bin dann mal weg” ist ein gutes Buch, das sich leicht und locker liest, sodass man gar nicht aufhören kann. Ein Reisebericht der etwas anderen Art. Allerdings gingen mir die Klagen aufgrund der Hitze, dem Verlaufen, und den schlechten Zustand der Herbergen ganz schön auf die Nerven. Aber ansonsten ist Lachen vorprogrammiert.

  4. Klaus Kreppel sagt:

    Auf S 175 (kein schlechter Witz, sondern Zufall!)von gesamt 345 Seiten habe ich das Buch verärgert beendet und beschlossen, keine Zeile weiterzulesen sondern diese Kritik zu schreiben. Denn das Buch ist über viele Seiten elendes Gejammer über den Weg, die Hitze , den Durst, das Verlaufen, den Dreck in den Herbergen und und und.

    Das Buch ist dabei humorfrei, es sei denn man faßt das Selbstmitleid als die Selbstironie einer couch potato auf.

    Drei Exkurse weg von der Wegbeschreibung geben weitere Schlaglichter auf das Niveau (und den Autor):

    - der Exkurs über seinen persönlichen Werdegang, mit besonderer Verehrung für das humoristische Vorbild Otto Walkes (S.45-S.59); er ist geprägt von eitler Selbstbespiegelung- anstelle von Reflexion, wie man es von einer Pigerreise erwarten könnte.

    - ein kurzer Exkurs über seine Homosexualität, der nur aus ein paar allgemeinen Abwehrphrasen besteht. Warum geht der Autor dann überhaupt auf das Thema ein?

    - ein Exkurs über die Jesusdarstellung bei gotischen Kruzifixen, der völlig in die Hose geht(so falsch, dass man nur darüber lachen kann):Nein, Jesus schaut nicht in eine Himmelsrichtung, sondern nach (aus seiner Position) rechts, sofern er als Toter noch schauen kann. Je nachdem wie das Kreuz hängt, kann dies Nord, Süd, Ost oder West sein. Rechts war der gute Schächer, der den rechten Weg der Umkehr verkörpert.

    Der rechte Weg für Hape Kerkeling wäre zweifellos, nie mehr ein Buch zu schreiben. Und der rechte Weg für den Verlag Piper, den ich bisher für einen guten gehalten habe, von solchen wenn auch umsatzträchtigen (9. Auflage 2010!)Büchern abzusehen; aber die Gier wird diese Wünsche wohl nicht wahr werden lassen…

    Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg

  5. Di Paul Decrinis sagt:

    Als ich im Spätsommer des letzten Jahres am Jakobsweg nach Santiago de Compostela pilgerte, habe ich mit einer Mitpilgerin über dieses Buch unterhalten. Die Reinkarnationsgeschichte hat mich sofort angesprochen und so habe ich mich nach meiner Rückkehr auf dieses Buch gestürzt.

    Dieser Reisebericht ist sehr schön geschrieben und bereitet ein Vergnügen, ihn zu lesen. Obwohl sich Kerkelings Erfahrungen am Camino sich stark von meinen Erfahrungen unterscheinden, kommt für mich das mystische Gemeinsame rüber. Das, was den Camino Francés, den Camino de Santiago so besonders macht.

    Hape Kerkeling beschreibt diese Mystik in einer witzigen Weise, so dass sich dieses Werk sowohl zur Vorbereitung als auch zur Nachbereitung der Pilgerreise eignet.

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