Anfangs hat mich dieser ganze Hype um Stieg Larsson & seine Bücher eher weniger interessiert, die Klapptexte fand ich beim Stöbern eher unspektakulär & somit hab ich eine Weile gebraucht mich dann doch mal dazu zuentscheiden & ich habe es absolut nicht bereut!! Die Hauptprotagonisten Mikael & Lisbeth sind wahnsinnig symphatisch. Besonders mitreißend & spannend fand ich die Ermittlungsarbeiten um das Verschwinden von Harriet Vanger, wie sich Stück für Stück alles zusammensetzt & man mitgrübeln kann wer oder was dahintersteckt. Die ganze Geschichte ist absolut spannend & kurzweilig, ich kann dieses Buch nur empfehlen……EINFACH NUR GENIAL!!
Normalerweise interessieren mich Bücher, die in der Öffentlichkeit so hochgelobt werden, eher weniger. Dennoch hab ich mich der Lektüre dieses Buches gewidmet. Selten war ein Hype so gerechtfertigt.
Schriftstellerisch einwandfrei und stilistisch interessant, schafft es Larsson, dass man sich mit den Hauptcharakteren auf eine gewisse Weise verbunden fühlt, auch wenn man sich vielleicht nicht direkt mit ihnen identifizieren kann. Die handelnden Personen sind zwar nicht alle mit der Charaktertiefe ausgestattet, die man sich vielleicht wünschen würde, dennoch sind sie nicht oberflächlich oder klischeehaft gezeichnet.
Der Kriminalfall selbst kommt nur langsam ins Rollen, was jedoch hier nichts macht, denn die Vorgeschichte ist flüssig geschrieben und lässt keine Langeweile aufkommen.
Als sich die Mordgeschichte der Aufklärung nähert, ist das Buch so spannend, dass man es kaum aus der Hand legen mag. Selten habe ich ein Buch so schnell durchgelesen.
Offensichtlich gab es 2005 nicht viele nennenswerte Krimi-Neuerscheinungen in Skandinavien. Anders ist es nicht zu erklären, warum dieses Buch den Krimipreis 2005 erhalten hat.
Nichts an der Geschichte ist neu, alles hat man schon mal anderswo gelesen und warum einen, wie im Klappentext geschrieben, der Krimi nicht mehr “aus dem Liegestuhl hochkommen” läßt, kann ich nicht verstehen. Vielleicht ist dabei gemeint, daß ein Liegestuhl für die Lektüre dieses Buches der passende Stuhl ist, damit man, wenn einen die Langeweile der ersten 380 Seiten übermannt, einfach sanft ohne Ortswechsel einschlummern kann.
Man quält sich durch den endlosen Stammbaum der Familie Vanger, man quält sich durch öde Ortsbeschreibungen, die in aller Ausführlichkeit dennoch kein inneres Bild der Handlungsorte entstehen läßt, man wird auf unnötige und nur die Seitenzahl verlängernde Nebenhandlungen geführt, die allenfalls mühsam dazu gedacht sind, zum Beispiel die Persönlichkeit der zweiten Hauptprotagonistin Lisbeth Salander zu erklären, welche allerdings im Gegensatz zur Langatmigkeit des Buches erstaunlich rasche und nicht nachvollziehbare, weil schlecht erklärte kurzfristige Änderungen ihrer Persönlichkeit erlebt, nur um sie dann nach wenigen Seiten wieder umzuwerfen.
Die Auflösung ist banal und unglaubwürdig und nichts, was ein Mankell oder eine Highsmith nicht längst auch schon zu Papier gebracht hätte.
Fazit: Langweilig & banal. Die Fortsetzungen werde ich getrost andere lesen lassen.
Lisbeth Salander ist die Königin der Millennium-Trilogie! Ohne ihren einzigartigen Charakter wäre die Trilogie nur eine Krimiserie wie jede andere. Bei “Verblendung” fiel mir das ganz besonders auf; die Handlung hat lange gebraucht, bis sie mich wirklich gefesselt hat, aber die Handlungsstrang um Lisbeth Salander hat mich selbst dann immer motiviert weiterzulesen.
Die Geschichte um Harriet Vanger hat mich ehrlich gesagt nicht sonderlich überzeugt; die Konstruktion war so klassisch wie bei Agatha Christie, und des Rätsels Lösung fiel mir bereits bei Henrik Vangers erstem Erzählen ein. Dafür hat Lisbeth Salanders Geschichte all das wettgemacht; wie sie dem Ekel Nils Bjurman die Vergewaltigung heimzahlt, ist eine wahre Freude, und wie sie sich Wennerström zunutze macht, gönnt man ihr von ganzem Herzen. Mit dieser Heldin allein hat sich Stieg Larsson den Platz im Olymp gesichert!
Eigentlich 3 Sterne wegen der etwas schwachen Kriminalhandlung, aber für Lisbeth Salander ein vierter Stern.
Stieg Larssons Verblendung ist ein echter Schatz im Bücherregal. Ermittlerteam Mikael Blomkvist und Lisbeth Sander bilden ein interessantes Gespann. Er ist Verleger einer Zeitung, der in Manier eines Reportes ermittelt, sie eine Hackerin mit der Neigung, anderer Leute Festplatten zu durchstöbern.
Man sollte vielleicht genügend Zeit zum Lesen einplanen, da dieses Buch Suchtfaktor hat.
Anfangs hat mich dieser ganze Hype um Stieg Larsson & seine Bücher eher weniger interessiert, die Klapptexte fand ich beim Stöbern eher unspektakulär & somit hab ich eine Weile gebraucht mich dann doch mal dazu zuentscheiden & ich habe es absolut nicht bereut!! Die Hauptprotagonisten Mikael & Lisbeth sind wahnsinnig symphatisch. Besonders mitreißend & spannend fand ich die Ermittlungsarbeiten um das Verschwinden von Harriet Vanger, wie sich Stück für Stück alles zusammensetzt & man mitgrübeln kann wer oder was dahintersteckt. Die ganze Geschichte ist absolut spannend & kurzweilig, ich kann dieses Buch nur empfehlen……EINFACH NUR GENIAL!!
Normalerweise interessieren mich Bücher, die in der Öffentlichkeit so hochgelobt werden, eher weniger. Dennoch hab ich mich der Lektüre dieses Buches gewidmet. Selten war ein Hype so gerechtfertigt.
Schriftstellerisch einwandfrei und stilistisch interessant, schafft es Larsson, dass man sich mit den Hauptcharakteren auf eine gewisse Weise verbunden fühlt, auch wenn man sich vielleicht nicht direkt mit ihnen identifizieren kann. Die handelnden Personen sind zwar nicht alle mit der Charaktertiefe ausgestattet, die man sich vielleicht wünschen würde, dennoch sind sie nicht oberflächlich oder klischeehaft gezeichnet.
Der Kriminalfall selbst kommt nur langsam ins Rollen, was jedoch hier nichts macht, denn die Vorgeschichte ist flüssig geschrieben und lässt keine Langeweile aufkommen.
Als sich die Mordgeschichte der Aufklärung nähert, ist das Buch so spannend, dass man es kaum aus der Hand legen mag. Selten habe ich ein Buch so schnell durchgelesen.
Grandioses Buch, Hype hin oder her.
Offensichtlich gab es 2005 nicht viele nennenswerte Krimi-Neuerscheinungen in Skandinavien. Anders ist es nicht zu erklären, warum dieses Buch den Krimipreis 2005 erhalten hat.
Nichts an der Geschichte ist neu, alles hat man schon mal anderswo gelesen und warum einen, wie im Klappentext geschrieben, der Krimi nicht mehr “aus dem Liegestuhl hochkommen” läßt, kann ich nicht verstehen. Vielleicht ist dabei gemeint, daß ein Liegestuhl für die Lektüre dieses Buches der passende Stuhl ist, damit man, wenn einen die Langeweile der ersten 380 Seiten übermannt, einfach sanft ohne Ortswechsel einschlummern kann.
Man quält sich durch den endlosen Stammbaum der Familie Vanger, man quält sich durch öde Ortsbeschreibungen, die in aller Ausführlichkeit dennoch kein inneres Bild der Handlungsorte entstehen läßt, man wird auf unnötige und nur die Seitenzahl verlängernde Nebenhandlungen geführt, die allenfalls mühsam dazu gedacht sind, zum Beispiel die Persönlichkeit der zweiten Hauptprotagonistin Lisbeth Salander zu erklären, welche allerdings im Gegensatz zur Langatmigkeit des Buches erstaunlich rasche und nicht nachvollziehbare, weil schlecht erklärte kurzfristige Änderungen ihrer Persönlichkeit erlebt, nur um sie dann nach wenigen Seiten wieder umzuwerfen.
Die Auflösung ist banal und unglaubwürdig und nichts, was ein Mankell oder eine Highsmith nicht längst auch schon zu Papier gebracht hätte.
Fazit: Langweilig & banal. Die Fortsetzungen werde ich getrost andere lesen lassen.
Lisbeth Salander ist die Königin der Millennium-Trilogie! Ohne ihren einzigartigen Charakter wäre die Trilogie nur eine Krimiserie wie jede andere. Bei “Verblendung” fiel mir das ganz besonders auf; die Handlung hat lange gebraucht, bis sie mich wirklich gefesselt hat, aber die Handlungsstrang um Lisbeth Salander hat mich selbst dann immer motiviert weiterzulesen.
Die Geschichte um Harriet Vanger hat mich ehrlich gesagt nicht sonderlich überzeugt; die Konstruktion war so klassisch wie bei Agatha Christie, und des Rätsels Lösung fiel mir bereits bei Henrik Vangers erstem Erzählen ein. Dafür hat Lisbeth Salanders Geschichte all das wettgemacht; wie sie dem Ekel Nils Bjurman die Vergewaltigung heimzahlt, ist eine wahre Freude, und wie sie sich Wennerström zunutze macht, gönnt man ihr von ganzem Herzen. Mit dieser Heldin allein hat sich Stieg Larsson den Platz im Olymp gesichert!
Eigentlich 3 Sterne wegen der etwas schwachen Kriminalhandlung, aber für Lisbeth Salander ein vierter Stern.
Stieg Larssons Verblendung ist ein echter Schatz im Bücherregal. Ermittlerteam Mikael Blomkvist und Lisbeth Sander bilden ein interessantes Gespann. Er ist Verleger einer Zeitung, der in Manier eines Reportes ermittelt, sie eine Hackerin mit der Neigung, anderer Leute Festplatten zu durchstöbern.
Man sollte vielleicht genügend Zeit zum Lesen einplanen, da dieses Buch Suchtfaktor hat.